Künstliche Intelligenz in der Sozialberatung: Chancen, Grenzen, Verantwortung.
KI verändert viele Arbeitsfelder – auch die Sozialberatung. Was kann KI in der Onlineberatung leisten? Wo sind die ethischen Grenzen? Und wie kann Connecta dabei helfen, KI verantwortungsvoll einzusetzen?
Einige unserer Kunden
Wo KI Beratende entlasten kann.
Künstliche Intelligenz bietet in der Onlineberatung echte Möglichkeiten – wenn sie richtig eingesetzt wird:
KI-gestützte Ersttriage: Anfragen vorqualifizieren und an passende Beratende weiterleiten
Automatische Zusammenfassungen langer Beratungsverläufe
Schreibhilfen: KI-Vorschläge für Antworten, die Beratende anpassen und freigeben
Sprachübersetzung in Echtzeit für Mehrsprachigkeit ohne Dolmetscher:in
Erkennung von Krisen-Signalen in Texten (Safety Monitoring)
Wissensmanagement: KI als Assistenz für Beratende bei komplexen Fragen
Wo KI nichts zu suchen hat – und warum.
Psychosoziale Beratung ist ein Vertrauensverhältnis. KI darf dieses nicht gefährden:
KI darf Beratende nicht ersetzen – sie unterstützt nur
Keine KI-Verarbeitung von Beratungsinhalten ohne explizite Einwilligung
E2E-Verschlüsselung bei Connecta schützt vor ungewolltem KI-Zugriff
Kein Training von KI-Modellen mit Beratungsdaten (Zero-data-leak)
Transparenz gegenüber Ratsuchenden über den KI-Einsatz
Einhaltung der DGOB-Fachstandards und berufsethischer Richtlinien
KI als Werkzeug – Mensch als Verantwortlicher.
Der Schlüssel zum verantwortungsvollen KI-Einsatz liegt in klaren Zuständigkeiten:
Beratende behalten immer die Kontrolle und Verantwortung für Entscheidungen
KI-Vorschläge werden erst nach menschlicher Prüfung sichtbar für Ratsuchende
Audit-Logs: wer hat KI-Vorschläge wann genutzt oder abgelehnt
Regelmäßige Qualitätssicherung und Supervision auch bei KI-Unterstützung
Fortbildungspflicht: Beratende müssen KI-Kompetenz entwickeln
Recht auf menschliche Beratung: Ratsuchende können KI jederzeit ablehnen
Unser Ansatz: Sicherheit zuerst.
Connecta setzt auf einen konservativen, nutzerorientierten Ansatz bei KI:
E2E-Verschlüsselung als Grundschutz verhindert unerwünschten KI-Zugriff
Kein Training von KI-Modellen mit Beratungsdaten auf Connecta
Zukünftige KI-Features nur mit expliziter Opt-in Entscheidung der Einrichtung
Beratende als Gatekeeper: KI-Vorschläge sind immer nur Vorschläge
Enger Dialog mit Fachverbänden (DGOB) bei KI-Entwicklungen
Transparenz: klare Kommunikation welche Features KI nutzen
KI in der Onlineberatung – vier Kernthesen
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KI entlastet, ersetzt nicht
KI kann administrative Aufgaben übernehmen und Beratende bei der Arbeit unterstützen – die Beratungsbeziehung bleibt immer menschlich.
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Datenschutz ist nicht verhandelbar
Bei sensiblen Beratungsdaten gilt: E2E-Verschlüsselung und Zero-data-leak-Konzept schützen vor ungewolltem KI-Zugriff – auch intern.
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Transparenz und Einwilligung
Ratsuchende müssen wissen, wenn KI im Einsatz ist. Explizite Einwilligung und Opt-out-Möglichkeit sind ethische Mindestanforderungen.
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Qualitätssicherung bleibt Pflicht
KI-Unterstützung ersetzt keine Supervision. Fachliche Qualitätsstandards der DGOB gelten auch bei KI-gestützter Beratung.
KI in der Sozialberatung: eine Frage der Haltung.
Technologieoffenheit und ethische Verantwortung schließen sich nicht aus – im Gegenteil. Die besten KI-Anwendungen in der Sozialberatung werden von Fachkräften gestaltet, die verstehen, was auf dem Spiel steht. Connecta engagiert sich im fachlichen Diskurs und entwickelt KI-Features nur in enger Abstimmung mit Praktiker:innen und Fachverbänden. Weil wir wissen, dass Vertrauen die Grundlage jeder guten Beratung ist.
Connecta – Onlineberatung mit Zukunft
Lernen Sie Connecta kennen: sichere, DSGVO-konforme Onlineberatung, die heute schon auf morgen vorbereitet ist.
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Eva Riedl
Ansprechpartnerin